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  • Philipp Stangl

J. Foers “Wir sind das Klima” mit Rebel Meat umsetzen



Photocredit: Utopia


Der Starautor Jonathan Foer beschreibt in seinem Buch “Wir sind das Klima” eindrucksvoll und sehr persönlich den inneren Konflikt vieler Menschen wenn es um die Klimakrise und das persönliche Verhalten geht. Wir haben viel gelernt und sind überzeugt, dass der Autor ein großer Fan von Rebel Meat werden wird. Persönliche Diskrepanz

Der US-amerikanische Autor Jonathan Safran Foer hat bereits mit seinem letzten Buch “Tiere essen” weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt.


Er ist um die Welt gereist und hat hunderte Vorträge über die furchtbaren Auswirkungen der Massentierhaltung auf Umwelt, Nutztiere und die menschliche Gesundheit gehalten, die er sehr detailreich in eben diesem Buch beschreibt.


Manchmal jedoch, wenn er vom vielen Reisen vollkommen erschöpft war, konnte er der Versuchung nicht widerstehen und genehmigte sich einen Burger bei einer der großen Fastfoodketten auf den diversen Flughäfen der Welt.


Genau um diese Diskrepanz zwischen dem Wissen und zweifelsohne großer Emotion zu einem Thema und dem tatsächlichen individuellen Tun in unser aller Alltag geht es in seinem neuen Buch “ Wir sind das Klima”.



Die Welt ist ein Bauernhof


Zu Beginn macht Jonathan sicherheitshalber noch einmal die Faktenlage klar. Er zeigt uns: die Welt ist ein Bauernhof. Unfassbare große Gebiete werden zum Anbau von Futtermitteln wie zum Beispiel Soja gerodet und auf jeden Menschen kommen acht Nutztiere.


Jonathan diskutiert mehrere Studien, die zu unterschiedlichen Zahlen über den tatsächlichen Beitrag der Viehzucht zum globalen CO2 Ausstoß haben, aber eines ist klar: weniger tierische Produkte, und vor allem keine aus Massentierhaltung, zu konsumieren, ist einer der effektivsten und unmittelbarsten Maßnahmen die der Einzelne zur Eindämmung der globalen Erderwärmung beitragen kann.



Die Selbstgefälligkeit der Nicht-Leugner


Die meisten Menschen wissen das natürlich alles schon. Aus seiner Sicht ist genau das eins der Hauptprobleme: wir haben uns in der Vergangenheit zu stark auf die Unterscheidung zwischen Klimawandel-Leugner und Nicht-Leugner fokussiert.


So fühlen sich die Nicht-Leugner bereits selbstgefällig als moralische Gewinner und auf der richtigen Seite der Geschichtsschreibung und vergessen dabei aber, dass Wissen alleine nicht ausreicht.


Er empfiehlt daher in Zukunft die Debatte eher in Richtung Verhaltensveränderer vs. Nicht-Veränderer zu lenken.



"Ich glaube nicht, dass Sie lügen, aber ich kann es nicht glauben was Sie mir da sagen"


Als Spross einer jüdischen Familie die viele Mitglieder im Holocaust verloren hat, nimmt er sich das Recht heraus heikle Vergleiche mit einer der dunkelsten Epoche der Menschheit zu ziehen. So schreibt er von einem aufgezeichneten Gespräch wobei ein Geflüchteter aus dem Warschauer Ghetto einem amerikanischen Kongressabgeordneten von den dortigen Zuständen berichtet und ihn bittet “doch etwas zu tun”. Dieser antwortet mit dem eingehenden Satz: “ich glaube zwar nicht, dass Sie lügen, aber mein Verstand ist so gemacht, dass ich nicht glauben kann was Sie mir da berichten”.


Es ist nicht bekannt, dass der Abgeordnete irgendwelche Schritte eingeleitet hätte.


Jonathan ist überzeugt, dass es vielen Menschen heute ähnlich geht wenn sie über die zu erwartenden Folgen eines überhitzten Planeten lesen. Gerade die Schrecklichkeit lässt es oft abstrakt und weit weg erscheinen, weil wir uns nicht vorstellen können, dass so etwas wirklich einmal eintreten könnte.

(Anmerkung: Gerade die aktuelle COVID-19 Krise zeigt uns aber gerade in aller Deutlichkeit, wie schnell Dinge eintreten können, die wir nie für möglich gehalten hätten!)



Handlungsempfehlung


Am Ende plädiert Jonathan Foer dafür, die individuelle Verantwortung sehr wohl wahrzunehmen, sich aber vom Ideal des Perfekten zu verabschieden, da sonst die nötige Verhaltensänderung ebenfalls abstrakt und weit weg wirkt.


Er schlägt daher konkret vor, keine tierischen Produkte vor dem Abendessen zu konsumieren - als Kompromiss zwischen Genuss und individuellen Vorlieben und einer nötigen Verhaltensänderung.



Rebel Meat als Lösungsansatz


Wir stimmen überein, dass wir weniger - und vor allem besseres - Fleisch essen sollten, denken aber dass jede und jeder die für sich persönlich passende Art und Weise finden muss.


Wir sind überzeugt, dass Rebel Meat vielen Menschen helfen wird, genau das auf eine genussvolle Art zu tun und hoffen, dass sich Jonathan bei seinem nächsten Burger für einen Rebel Meat Burger entscheiden wird.



Further readings:

Der Autor bezieht sich in seinem Buch oft auf 2 Quellen, die unterschiedliche Angaben zum Beitrag der Viehzucht zum globalen CO2 Ausstoß haben:

1) Food Agriculture Organisation: “Livestock’s Long Shadow”, 2006

(http://www.fao.org/3/a0701e/a0701e00.htm)


2) World Watch Institute: “Livestock and Climate Change”, 2009

(https://www.researchgate.net/publication/285678846_Livestock_and_climate_change)

Laut der ersten Studie ist die Nutztierhaltung für 18% der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, laut der zweiten Studie sind es sogar 51%. Jonathan erklärt, welche wesentlichen Faktoren nur in der zweiten Studie mit einberechnet wurden und warum er persönlich daher die Zahl der zweiten Studie für näher an der Wahrheit hält.



Referenzen: Jonathan Safran Foer, “Wir sind das Klima”, Kiepenheuer & Witsch Verlag, erschienen am 12.9.2019

https://www.kiwi-verlag.de/buch/jonathan-safran-foer-wir-sind-das-klima-9783462053210


Über Rebel Meat

Rebel Meat hat es sich zum Ziel gemacht den weltweiten Fleischkonsum mit Hilfe von köstlichen fleischreduzierten Produkten, zu minimieren. Dabei werden nur regionale und biologische Zutaten verwendet und regional produziert.

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