• Johanna Strixner

4 Wege deinen Fleischkonsum zu reduzieren

Die Probleme, die mit der Fleischproduktion und unserem zu hohen Fleischkonsum einhergehen sind längst bekannt. Dennoch fällt es vielen Menschen schwer auf Fleisch zu verzichten und ihre Essgewohnheit zu verändern. Um dich auf dem Weg dorthin zu begleiten und nicht nur dir selbst, sondern auch der Umwelt & dem Klima etwas Gutes zu tun, verraten wir dir heute 4 Tipps, deinen Fleischkonsum zu reduzieren.

Die derzeitigen Probleme der Fleischproduktion liegen auf der Hand. Neben der Zerstörung von Regenwald & Landüberbeanspruchung schreien auch die Überbeanspruchung & Verschmutzung von Wasser sowie ein signifikanter Anteil an Treibhausgassen & Emissionen sowie Tierausbeutung nach einer dringenden Veränderung. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier und trotz all diesem Wissen fällt es vielen in den entscheidenden Momenten (im Supermarkt oder Restaurant) oft schwer eine bewusste Entscheidung gegen oder für weniger Fleisch zu treffen. Laut einer AMA-Marktforschung aus dem Jahr 2018 wollen 50% der ÖsterreicherInnen weniger Fleisch essen, aber auch nicht ganz darauf verzichten, weil sie den Fleischgeschmack lieben. Trotzdem kommen hierzulande jährlich im Durchschnitt 65 kg Fleisch auf den Teller jedes Einzelnen (Tendenz weltweit steigend). Hier 4 Möglichkeiten gegen deinen inneren Schweinehund zu rebel-lieren, weniger Fleisch zu essen und die Zukunft des nachhaltigen Fleischkonsums mitzugestalten.


Bewusst nachhaltiger Fleischgenuss - mit unserem saftigen Rebel Meat Bio Burger-Patty!

1. Blended Meat

Nicht jeder der etwas für die Umwelt tun möchte muss zwangsläufig VegetarierIn werden. Wie man Umweltbewusstsein und Genuss vereinen kann zeigen wir von Rebel Meat. Um dir dafür eine simple Lösung zu bieten haben wir lange getüftelt. Das Ergebnis: Ein innovative Alternative für gesundheits- und umweltbewusste Fleischliebhaber. Unser Bio Burger-Patty vereint Geschmack, Aussehen und den saftigen Biss von Fleisch, besteht aber zur Hälfte aus hochwertigen pflanzlichen Zutaten (Bio-Kräuterseitlingen, Bio-Hirse und Bio-Gewürzen). Ganz ohne Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe - 100% Bio aus Österreich. Damit spart das Rebel Meat Bio Burger-Patty im Vergleich zu einem herkömmlichen Burger-Patty aus 100% Rindfleisch bis zu 1,5kg CO2, über 1000 Liter Wasser und bis zu 100m2 landwirtschaftliche Fläche. Die enthaltenen Machfelder Bio-Edelpilze sind wahre Allrounder. Ihr Biss erinnert stark an das Kaugefühl von Fleisch, das enthaltene Umami sorgt für einen herzhaften Geschmack und obendrein sind Pilze voll mit Ballaststoffen, Vitaminen und wertvollen Spurenelementen. Für den Fleischanteil unserer Rebel Meat Bio Burger-Patties verwenden wir nur hochwertiges Bio-Rindfleisch aus Österreich und davon so wenig wie nötig, um den authentischen Fleischgeschmack zu erhalten. Wir arbeiten laufend daran den Fleischanteil in unserem Produkt zu reduzieren und so den umweltfreundlichsten Fleischburger herzustellen. 50% Fleisch - 100% Genuss!


2. Fleischersatz

Für alle Mutigen unter euch stehen natürlich auch zahlreiche vegetarische und auch vegane Fleischersatzprodukte zur Auswahl. Allerdings sind diese oft sehr aufwendig in der Herstellung, hochverarbeitet, haben einen langen Weg aus Übersee hinter sich oder sind mit geschmacksverstärkenden Zusätzen wie Hefeextrakten versetzt, um mit Beyond-Meat nur eines von vielen Beispielen zu nennen. Dennoch können Fleischersatzprodukte sehr an Fleisch gewöhnte Menschen bei der Reduktion ihres Fleischkonsums unterstützen. Auch bei Fleischalternativen sollten jedoch aufgrund der geringeren Verwendung von Zusatzstoffen und des Verzichtes auf Aromastoffe Bio-Produkte bevorzugt werden. Als regionalen und vegetarischen Fleischersatz können wir dir beispielsweise Hermann Fleischlos ans Herz legen. Hermann verarbeitet ähnlich wie wir Kräuterseitlinge aus dem Machfeld, allerdings als Hauptzutat, und nur weitere 4 Zutaten (Reis, Hühnerei, Pflanzenöl, Salz und Gewürze) in seinen Produkten. Angeboten werden vegetarisches Schnitzel, Faschiertes, Bratstreifen, Rostbratwürste und Käsebratwürste in biologischer Qualität, ohne Zusatzstoffe, Konservierungsmittel oder Aromen.


Auf unserem Blog findest du auch Rezepte für leckere vegetarische Gerichte wie Ofengemüse!

3. Weniger Fleisch

Es ist so einfach wie schwierig zugleich: weniger Fleisch essen. Immer mehr Menschen wird bewusst, dass weniger mehr ist, wenn es um das Thema Fleisch geht. Für viele wäre eine fleischreduzierte Ernährung mit einem fleischfreien Tag in der Woche bereits ein guter Anfang. Laut Empfehlungen der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung sollten pro Woche allerdings maximal drei Portionen Fleisch gegessen werden. Die beste Lösung sowohl aus ökologischer als auch gesundheitlicher Sicht ist aber ein Zurück zur „Sonntagsbraten-Mentalität". Wir von Rebel Meat verfolgen die Mission einer nachhaltigen Ernährung für einen gesunden Planeten. Um das zu erreichen, müssen wir alle an einem Strang ziehen. Für uns bedeutet das: Fleischkonsum reduzieren und so Treibhausgase, Wasser und landwirtschaftliche Flächen einsparen. Dabei muss niemand auf Genuss verzichten, aber (wieder) bewusster genießen. Deswegen gilt: Deutlich weniger Fleisch essen, dafür aus biologischer Haltung und von regionalen ProduzentInnen.


4. Veggie

Eine großteils vegetarische Ernährung würde sowohl das Klima als auch den Verbrauch landwirtschaftlicher Flächen schonen und somit einen großen Beitrag für unsere Umwelt leisten. Im Vergleich zur durchschnittlichen Ernährung (3.321 m² landwirtschaftliche Fläche pro Kopf und Jahr) verbraucht eine vegetarische Ernährungsweise nur 603 m² (-82%). Eine empfohlene vegetarische Ernährung führt zu rund 83% weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zur durchschnittlichen Ernährung (mit Fleisch). Würden sich alle ÖsterreicherInnen fleischlos ernähren, dann hätten wir statt 12,5 Millionen Tonnen CO2 nur noch rund 2 Millionen Tonnen CO2 für unsere Ernährung zu verbuchen. Das entspräche einem Minus von 10,5 Millionen Tonnen bzw. stolzen 84%. Nach wie vor stellt jedoch für viele Menschen eine Hauptspeise ohne Fleisch keine vollwertige Mahlzeit dar, da es ab und zu einfach an Kreativität fehlt. Zahlreiche vegetarische Kochbücher und Rezepte im Internet können hier Abhilfe leisten. Du wirst über die Vielzahl an Möglichkeiten bei der Zubereitung köstlicher vegetarischer Gerichte staunen. Obst und Gemüse, sowie Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Linsen stellen in diesem Zusammenhang eine wichtige Eiweißquelle dar. Tolle Rezepte findest du zum Beispiel hier https://www.nonolicious.com/vegetarisch/


Ob Fleischersatz oder Fleischreduktion, wie bei so Vielem - die Mischung macht‘s. Und jede Lösung kann nur so effektiv sein wie die Menge an Menschen, die davon Gebrauch macht. Du hast es in der Hand! Triff auch du eine bewusste Entscheidung für weniger Fleisch und für Rebel Meat!



Further readings:

Global 2000 fragt: Was wäre, wenn wir uns anders ernähren würden?


Referenzen:

Global 2000: Fleischkonsum reduzieren, aber wie?; https://www.global2000.at/fleischkonsum-reduzieren#:~:text=Dem%20Genuss%20von%20Obst%2C%20Gem%C3%BCse,Menschen%20bei%20der%20Reduktion%20helfen.; 06.06.20


Öko-Test (2019): Beyond Meat Burger im Test: Wie gut ist der Hype-Burger? https://www.oekotest.de/essen-trinken/Beyond-Meat-Burger-im-Test-Wie-gut-ist-der-Hype-Burger-_10937_1.html; 06.06.20

Über Rebel Meat Rebel Meat hat es sich zum Ziel gesetzt den weltweiten Fleischkonsum mit Hilfe von köstlichen fleischreduzierten Produkten, zu minimieren. Dabei werden nur regionale und biologische Zutaten verwendet und regional produziert. Mehr dazu: https://www.rebelmeat.com/

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