• Johanna Strixner

10 Tipps für eine nachhaltige Mittagspause

Aktualisiert: Aug 16

Langsam aber sicher kehren viele nach monatelanger Home Office Odyssee wieder in‘s Büros zurück - und damit auch die Mittagspause. Wie du dieses fast schon vergessene, aber heiß ersehnte Ereignis mit deinen KollegInnen wieder in deinen Alltag integrieren kannst und das auch noch nachhaltig gelingt, erfährst du jetzt!

Rund ein Drittel unseres Lebens verbringen wir am Arbeitsplatz und nehmen dort fast jede dritte Mahlzeit zu uns. Doch die fällt selten gut, gesund, geschweige denn nachhaltig aus. Die Zwänge der Mittagspause lassen uns gute Vorsätze über Bord werfen und verleiten uns zu Unvernunft. Wir sind im Stress und bedienen uns dem was schnell und einfach zu erreichen ist. Mittagspause und alles hetzt zu Imbissbuden und Supermärkten - kein seltenes Bild und unnötiger Müll ist dabei vorprogrammiert. Doch damit tust du der Umwelt und oft auch deiner Gesundheit keinen Gefallen. Hier also 10 einfache Tipps, wie du dein Lunch zu einer nachhaltigen und gesunden Mittagspause rebel-utionieren und mit uns von Rebel Meat ein Zeichen für nachhaltigen Fleischkonsum setzen kannst.


Halb so viel Fleisch tut`s auch in der Mittagspause - zum Beispiel in einem unserer Partner-Restaurants!

1. One (Rebel) Meat a week

Dass sich der viel zu hohe Fleischkonsum negativ auf Umwelt und Klima auswirkt, mal ganz abgesehen von gesundheitlichen und Tierschutz Aspekten, weiß inzwischen fast jedes Kind. Müssen wir deswegen in Zukunft also ganz auf Fleisch (in der Mittagspause) verzichten und sind hochverarbeitete Fleischersatzprodukte die Lösung? Wir von Rebel Meat finden nein, aber wir sollten Fleisch (wieder) bewusster genießen. Wie wäre es also mit einer kleiner Challenge unter Kollegen und nur mehr mit einer fleischhaltigen Mittagspause pro Woche? Dafür aber in biologischer Qualität und wenn möglich aus der Region! Zum Beispiel in einem unserer Partnerrestaurant, in denen ihr unsere Rebel Meat Bio Burger-Patties mit nur 50% Fleisch und 100% Genuss genießen könnt.

2. Nachhaltiger Lieferservice

Ihr wollt euch euer wohlverdientes Mittagessen ins Büro liefern lassen und fragt euch, ob es auch nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Lieferdiensten gibt? Rita bringt’s! Dahinter steckt der erste vegetarische Lieferdienst Wiens. Alle Gerichte sind bio, aus vorwiegend regionalen Zutaten, vegetarisch, teils auch vegan und werden per Lastenrad ausgefahren. Das schmeckt nicht nur und schont die Umwelt, sondern liefert auch alle nötigen Vitamine und Nährstoffe, die für einen erfolgreichen Arbeitstag wichtig sind. Die Verpackungen sind aus natürlichen Materialen und vollständig biologisch abbaubar. Einfach am Vortag der Lieferung bis 16:00 Uhr bestellen und am nächsten Tag genießen.

3. Eigener Coffee to go Becher

Nach dem Mittagessen noch einen Kaffee… Der Coffee to go erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Dabei entstehen durch Einwegbecher enorme Müllberge. Alleine in Wien werden pro Tag 200.000 Coffee to go Becher verbraucht. Die durchschnittliche Lebensdauer eines solchen Bechers liegt bei gerade mal 15 Minuten, bevor dieser schon wieder im Müll landet. Du hast die Einwegbecher für Coffee to go auch pappsatt? Dann setzte ein Zeichen gegen die Müllberge und Ressourcenverschwendung und lass dir den Muntermacher zukünftig in deinem eigenen wiederverwendbaren Coffee to go Becher einfüllen. Tipp: Bei einigen Cafés/Bäckereien erhältst du sogar Vergünstigungen, wenn du deinen eigenen Becher mitbringst.

4. (Lebensmittel)Abfall vermeiden

Als Restaurantbesucher sind wir für rund ein Viertel der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in der Gastronomie verantwortlich. Das muss wirklich nicht sein, also warum nicht in der nächsten Mittagspause einfach eine Portion mit der LieblingskollegIn teilen oder den Rest deiner Portion - in einer mitgebrachten Lunch-Box - einpacken. So ist dir dein Mittagessen für den nächsten Tag oder ein Snack für den kleinen Hunger zwischendurch schon mal sicher. 😉

5. Plastiktüte ade Rebel Meat Jutesackerl juhe

In der Mittagspause nur schnell in den Supermarkt? Aber bitte ohne Plastiktüte! Wir haben da etwas viel KUHLERES für euch – unser wiederverwendbares und waschbares „Nice to Rebel Meat you“ Fair Trade Stoffsackerl. Ein einfacher und erster wichtiger Schritt zu einem umweltfreundlichen und plastikfreien Einkauf.


6. Bienenwachstücher

Du hast aufgeschnittenes Obst im Büro übrig aber keine Lunch-Box zur Hand. Dann leg dir und deinen Kollegen doch ein paar Bienenwachstücher zu. So kannst du die Haltbarkeit von Lebensmitteln auf eine einfache und vor allem nachhaltige Weise verlängern, und unnötige Lebensmittelabfälle vermeiden. Und das ganz ohne dabei auf die übliche Frischhaltefolie aus Kunststoff zurückgreifen zu müssen. Die Bienenwachstücher nach dem Gebrauch einfach mit kaltem Wasser abspülen, trocknen lassen und wiederverwenden.

7. Nachhaltiges Catering

Euer Team hat den besten Chef der Welt und ihr wollt ihn zum Geburtstag mit einer besonders nachhaltigen Mittagspause und einem Bio-Catering überraschen? iss mich! verkocht 100% bio, großteils regionales Gemüse, das es nicht in den Handel schafft weil es zu groß, zu klein oder verformt ist, bzw. Schäden durch die Ernte erlitten hat und somit nicht der Norm entspricht. Damit leistet iss mich! einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Lebensmittelabfällen. Alle Speisen werden in WECK Gläser gefüllt und von iss mich! zurückgenommen. So entsteht kein Verpackungsmüll und lässt eure Geburtstagsüberraschung im Büro zum Zero Waste „Event“ werden. Vielleicht ist euer Chef sogar so begeistert, dass er im Anschluss die iss mich! Büroverpflegung bei euch einführt. 😉


8. Prep it easy

Fast täglich überrascht es uns aufs Neue, dieses seltene und unerwartete Ereignis Namens „Mittagspause“. Wir hetzen irgendwohin, um uns auf die Schnelle einen (ungesunden) Snack - oft verpackt in Plastikbechern oder- tüten - zu besorgen. Dabei können wir diesem Problem mit nur wenig Aufwand Abhilfe verschaffen, indem wir beim Abendessen einfach stets eine Portion mehr zubereiten und in der nächsten Mittagspause entspannt genießen können. Zugegeben, trotzdem schafft es nicht jeder sich täglich das vorgekochte Essen für die Mittagspause mitzubringen. Muss es dann doch mal die Imbissbude um die Ecke sein, fragt zumindest nach, ob ihr euch die Portion auch in eine mitgebrachte Lunch-Box füllen lassen könnt. Wenn es klappt, den Imbiss loben und die frohe Botschaft schnell unter den Kollegen verbreiten. Wenn die Verpackung nicht vermeidbar ist, dann verzichtet zumindest auf das Einweg-Tragesackerl/-Plastikbesteck und reduziere so einfach Verpackungs- und Plastikmüll.

9. Wasser Marsch

Wasser ist das beste Pausengetränk. Es enthält nicht nur weniger/keine Kalorien als Erfrischungsgetränke, sondern ist auch nachhaltiger in der „Produktion“. Du musst nicht mal teures (Plastik)Flaschenwasser kaufen/schleppen, es kommt gratis aus der Leitung, in bester Trinkwasserqualität, fast in ganz Österreich. Wenn du und deine Kollegen es lieber spritzig mögt, besorgt euch doch einen büroeigenen Sodastream. Aufpeppen könnt ihr das Wasser mit Zitronen- oder Gurkenschreiben, Ingwer, Minze, tiefgekühlten Beeren oder vielem mehr.

10. Power Nap

Vor dem Bildschirm noch schnell etwas überarbeiten oder Blogartikel auf rebelmeat.com lesen, während man nebenher sein Mittagessen verschlingt - keine gute Idee. Auch die Augen brauchen eine Pause und nachhaltig zu leben heißt auch nachhaltiger/-sichtiger mit sich selbst umzugehen/zu sein. Das bedeutet: Auch wenn es die Zeit gefühlt nicht zulässt, wirklich Mittagspause machen, um danach mit mehr Konzentration und Energie weiterarbeiten zu können. By the way – nichts spricht gegen ein 20-minütiges Power Nap an einem schattigen Plätzchen/auf einer Parkbank und wirklich einfach mal nichts zu tun, außer zu atmen. 😉

Uns ist klar, nicht jeder kann täglich alle Tipps oder guten Vorsätze beherzigen. Trotzdem können wir durch kleine Veränderungen eines jedes einzelne und nachhaltige Alternativen im Alltag gemeinsam viel bewegen. Dazu gehört es auch diese Rebel-ution zu kommunizieren und Mitstreiter unter den KollegInnen zu finden. Tragt eure Bemühungen nach Außen und macht eure Mitmenschen auf euer Handeln aufmerksam - um dem Thema Nachhaltigkeit (auch in der Mittagspause) die Aufmerksamkeit zu geben, die es verdient hat!


Über Rebel Meat

Rebel Meat hat es sich zum Ziel gesetzt den weltweiten Fleischkonsum mit Hilfe von köstlichen fleischreduzierten Produkten, zu minimieren. Dabei werden nur regionale und biologische Zutaten verwendet und regional produziert. Mehr dazu: https://www.rebelmeat.com/

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